In der Lehre der TCM bestehen Lebendigkeit &
Vitalität genau so lange, wie in unserem
Körperinneren sowie in den Energieleitbahnen
- in den sogenannten Meridianen -
die Lebensenergie QI sowie unser Blut frei zirkulieren.
SHEN hingegen ist unsere Begeisterung für's Leben,
aber auch die wärmende Flamme unserer Nieren für die Fortpflanzung steht in engem Zusammenhang mit SHEN.
Als Menschen sind wir eingebettet in eine Welt
voller Umwelt- & Witterungseinflüsse, sowie in unser manchmal kompliziertes, MENSCH.liches Miteinander.
QI / Lebensenergie bewegt das Blut in den Blutgefäßen & Kapillaren, zirkuliert in allen Leitbahnen,
versorgt jedes Organ & das dazu gehörige Sinnesorgan.
Die Leitbahnen eines jeden Organpaares verlaufen von den Extremitäten &
Finger- bzw. Zehenspitzen bis über den Rumpf... von oben nach unten... von unten nach oben... -
von Innen nach Außen... oder auch umgekehrt.
Die Leitbahn der Leber z.B. beginnt am inneren Nagelfalz vom großen Zeh,
fließt über den Fuß & die Innenseite des Beines,
durch die Geschlechtsorgane & den Uterus, vorbei an den Verdauungsorganen,
durch den Magen & verbindet sich mit der Gallenblase. Weiters über Zwerchfell & Rippenregion,
hinauf an Herz & Lungen, durch den hinteren Rachen, berührt die Schilddrüse, öffnet sich in den Augen,
verläuft über die Stirn... bis zur höchsten Stelle des Schädels.
Leber & Gallenblase
SEHEN
der Selbst-
Erhaltungstrieb
Herz & Dünndarm
Perikard & 3.fach-
Erwärmer
SPRECHEN & SCHMECKEN
die
Begeisterung
Milz & Magen
TASTEN
mütterliche
Vorsicht & Intellekt
Lungen & Dickdarm
RIECHEN
Humor &
Unsicherheit
Nieren & Blase
HÖREN
unsere
Willenskraft
Die Lehre der TCM geht davon aus, dass jede Energieleitbahn in einem bestimmten Abschnitt der Schwangerschaft Einfluss auf die Entwicklung hat.
Dr. Zhang erklärt, dass in den einzelnen Schwangerschaftsmonaten jeweils eine andere Hauptleitbahn den Uterus, die Plazenta & das heranwachsende Kind quasi "ernähren".
Damit sind nicht im Blut gelöste Nährstoffe gemeint, welche über Nabelschnur & Plazenta das physische Wachstum ermöglichen, sondern alles Feinstofflichere.
Jedes Kind, jede Geburt hat ihren Charakter.
Welcher Stress umgibt die Frau während der Schwangerschaft oder als junge Mama?
Welche Lebens- oder KERN.Themen machen sich im Lauf der Lebensreise bemerkbar?
Die Organ.UHR besagt, dass bei physischen & emotionalen Ungleichgewichten, z.B. Aufwachen bei Nacht,
fehlender Hunger oder Appetit, Gelüste, Panikattacken etc. immer ein Blick auf die entsprechende Zeit
gerichtet wird - ebenso bei Beschwerden in Zusammenhang mit dem weiblichen Menstruations.Zyklus.
Je nachdem, über welche Muskeln oder Gelenke die Leitbahn verläuft,
können z.B. Verdauungsbeschwerden, finanzielle Sorgen oder unverarbeitete Trauer
auch zu Problemen im Bewegungsapparat beitragen, welche nicht rein physikalisch erklärbar sind.
Nachfolgend eine Auflistung der jeweiligen Organzeit
mit dem höchsten bzw. niedrigsten Energieumlauf:
>>> stärkste Aktivität >>>
Dickdarm 5 bis 7 Uhr
Magen 7 bis 9 Uhr
Milz 9 bis 11 Uhr
Herz 11 bis 13 Uhr
Dünndarm 13 bis 15 Uhr
Blase 15 bis 17 Uhr
Niere 17 bis 19 Uhr
Perikard 19 bis 21 Uhr
3.fach-Erwärmer 21 bis 23 Uhr
Gallenblase 23 bis 1 Uhr
Leber 1 bis 3 Uhr
Lunge 3 bis 5 Uhr
<<< schwächste Aktivität <<<
Dickdarm 17 bis 19 Uhr
Magen 19 bis 21 Uhr
Milz 21 bis 23 Uhr
Herz 23 bis 1 Uhr
Dünndarm 1 bis 3 Uhr
Blase 3 bis 5 Uhr
Niere 5 bis 7 Uhr
Perikard 7 bis 9 Uhr
3.fach-Erwärmer 9 bis 11 Uhr
Gallenblase 11 bis 13 Uhr
Leber 13 bis 15 Uhr
Lunge 15 bis 17 Uhr
PRAXIS.Beispiele:
...die junge Mama, mit dem unerfüllten Wunsch auf ein weiteres Geschwister-Kind...
...der Schüler mit Lampenfieber, welcher nach der Aufnahmeprüfung auf eine Zusage für die Ausbildung hofft...
...der junge Bauer betrauert nach der Trennung von seiner Weggefährtin den geplatzen Traum
von einem gemeinsamen Leben & eigenen Kindern, von einem gelingenden Zusammenspiel am elterlichen Hof...
Alle Drei erzählen bei der Anamnese, dass sie jede Nacht ca. um 4 Uhr Morgens aufwachen.
Die Lunge hat um 4 Uhr die meiste Kraft... sie hilft uns beim Ausatmen von Zukunfts.SORGEN jeglicher Natur.
Die Blase hingegen hat am wenigsten Kraft von 3 bis 5 Uhr - eigentlich sollte die Blase
durch die Unterstützung einer sehr warmen Niere alles weg- und ausleiten können,
was uns von unserer HERZens.Wahrheit, von unserem Weg & einer glücklichen Zukunft ablenken könnte.
Die LUNGE könnte aber auch immer noch durch einen Infekt geschwächt sein,
und kann darum ihr QI nicht ordnungsgemäß verteilen - wie z.B. beim Reizhusten.
Sobald man sich hinlegt - im Liegen funktioniert die Lunge nicht gut, sie möchte schwingen wie eine Glocke -
oder aber: der Husten beginnt in den morgendlichen Stunden wieder schlimmer zu werden.
Außerdem könnte die Leber zu ihrer höchsten Zeit - von 1 bis 3 Uhr - so sehr unter Spannung stehen,
dass die Energie nicht gut zur Lunge weiter transportiert werden kann... - und darum kommt es zum Aufwachen.
Der HUNGER am Morgen kurz vor der Schule - zwischen 7 und 9 - fehlt gänzlich, denn im morgendliche Getümmel
herrscht viel zu viel Stress... - oder aber, weil man schon mehr als einmal gehört hat:
"Du bist faul, schlampig - aus dir wird sowieso nichts."
Oder: "Morgen musst du dich aber besser anstrengen."
Derlei Glaubenssätze können sehr schwer im Magen liegen.
Die MILZ - höchste Zeit von 9 bis 11 Uhr - tut sich darum schwer,
das neue Wissen mit Freude & Begeisterung - HERZ von 11 bis 13 Uhr - zu verstoffwechseln.
Alles, was der Magen aufsammelt - gibt er an den Dickdarm weiter.
Die Struktur kann sich darum auch nicht ganz so leicht einpendeln -
im Dickdarm zirkuliert die Energie nicht mehr richtig... - und am Abend,
zwischen 17 bis 19 Uhr steigt plötzlich das Fieber an. Der Test am nächsten Tag fällt aus.
Die Nebenhöhlen sind komplett zu, bis zum Mittelohr stagniert alles - eine Entzündung breitet sich aus.
Beispiele derer gibt es viele... - für einen Termin melde dich gern.
Es lohnt sich, Zusammenhänge sowohl ERNÄHRUNGs.technisch,
als auch aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten.
Mit TUINA kann weiters die kindliche Entwicklung von der Mama selbst gut unterstützt werden.
Herzlichst, eure Barbara

